Jannik Brunke

Gitarre, Klavier und Schlagzeug sind nur drei der vielen Instrumente, die Jannik Brunke mittlerweile beherrscht. Mit seinen 20 Jahren kann sich der Wahl-Berliner guten Gewissens als Multi-Instrumentalist bezeichnen, der schon in ausverkauften Konzerthallen gespielt hat – und doch steht er eigentlich erst am Anfang seiner Karriere. „Alles fing als Kleinkind mit dem Trommeln auf Kochtöpfen an“, lacht Jannik, wenn es darum geht, wie er denn bei der Musik gelandet sei. Mit einem Vater, der Schlagzeug spielt, ist dieses Bild nicht ganz so weit hergeholt. Sehr schnell kommen weitere Instrumente hinzu, so dass sich 2012 mit Youtube für den damals 13-jährigen die perfekte Basis bietet. Inspiriert durch Künstler, wie Justin Timberlake oder Ed Sheeran, lässt er auf der Plattform in Form von selbst gedrehten Videos seiner Kreativität freien Lauf. Ihm gefällt der Gedanke, sich auszuprobieren und die Videos komplett selbst zu produzieren. „Ich habe es genossen, so frei zu sein und alles machen zu können“, so Jannik. Fünf Jahre später hat er knapp 150.000 Abonnenten auf seinem Kanalund präsentiert dort gecoverte Pop- und R’n’B-Songs und verbucht für sein erfolgreichstes Video, das Chainsmokers-Cover zu „Closer“, über fünf Millionen Views. Doch das reicht ihm auf Dauer nicht, schließlich kann Jannik viel mehr. Er produziert zunehmend selbst komponierte Songs, welche er größtenteils in seiner Muttersprache schreibt. „Deutsch schreiben fühlt sich näher an“, so der Sänger, „nicht unbedingt vertrauter, komischerweise. Man kann jeden Ton, den man in ein Wort setzt, noch ehrlicher rüberbringen, als auf Englisch.“ Privat hört er jedoch weiterhin bevorzugt englischsprachige Künstler, was sich auch auf sein Songwriting auswirkt. Es wird zu seinem Markenzeichen, die Songs zwar auf Deutsch zu schreiben, aber dennoch Englisch klingen zu lassen. Seine Musik erzählt dabei von dem, was Jungs in seinem Alter so bewegt: Freundschaft, Ziele, Neuanfänge und natürlich Gefühle. Diese Thematik verbindet er mit seinem ganz eigenen musikalischen Stil, eine Mischung aus analogen Singer-Songwriter-Anteilen und den Einflüssen seiner musikalischen Vorbilder aus dem R’n’B. Relativ schnell ist Jannik bereit für den nächsten Schritt: seine Musik auch live unter die Leute zu bringen. Ende 2016 bekommt er die Chance, mit Deutschlands derzeit erfolgreichsten Zwillingen, den Lochis, auf Tour zu gehen - diesmal nur in Begleitung von Gitarre und Loopstation. Die 31 Shows quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz mit insgesamt über 52.000 Besuchern vergrößern nicht nur seine Fanbase, sondern vor allem seinen Erfahrungsschatz im Bereich Live Entertainment, und sorgen für ein nie zuvor da gewesenes Gefühl. „Der beste Moment ist der, wenn ich Leute mit meiner Musik und den Texten berühren kann, wenn sich meine Emotionen in ihren Gesichtern widerspiegeln.“ Der unbeschreibliche Adrenalin-Kick, den er jeden Abend vor Hunderten von Menschen bekommt, bestätigt ihm einmal mehr, dass er diesen Job für immer machen möchte. Mit dem Label Department Musik im Rücken und einigen frisch produzierten Songs startet Jannik ins Jahr 2017. Der Release von „Nicht ich“, seiner ersten eigenen Single, steht im Frühling 2017 an, und es wird garantiert nicht sein letzter sein.

 

Management
Andreas Schubert


Label
Thomas Wendt

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